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Goinger Weisenbläser

seit 1984 aktiv in der selben Besetzung

Goinger Weisenbläser
Goinger Weisenbläser als junge Buam

Es war Weihnachten 1984, als die fünf Burschen erstmals in der heutigen Besetzung zusammen aufspielten. Die beiden Flügelhornisten Thomas Hinterholzer und Josef Adelsberger, der Tenorhornspieler Michael Werlberger, der Posaunist Sebastian Resch und der Bassist Toni Pirchl sind heute noch alle fünf aktive Mitglieder der Bundesmusikkapelle Going am Wilden Kaiser.

Großen Anteil am Bekanntwerden der Gruppe hatte der Stanglwirt Balthasar Hauser, der die vormals jungen Burschen förderte – somit hatte man die meisten Auftritte beim Stanglwirt oder im Ortszentrum von Going. Doch schon bald wurden die Goinger Weisenbläser weit über die Grenzen Tirols hinaus bekannt; es erfolgten Auftritte für die Rundfunkanstalten ORF, ZDF und ARD sowie in verschiedenen Konzertsälen im Alpenraum und darüber hinaus:

Meistersingerhalle in Nürnberg
Kongresshaus Innsbruck
Kongresshaus Villach

Sieben Jahre lang spielten die Goinger Weisenbläser mit dem Grenzlandchor und anderen Musikgruppen im stets ausverkauften Goldenen Saal des Wiener Musikvereines sowie im Wiender Konzerthaus. 1988 erhielt die Gruppe beim Alpenländischen Volksmusikwettbewerb das Prädikat „ausgezeichnet“. 1998 wurde von einer internationalen Jury unter der Vorsitz von Peter Moser aus Alpbach der „Pongauer Hahn“ an die Goinger Weisenbläser verliehen.

Anlässlich des 25-jährigen Bestehens gab es im jahr 2010 vom Tiroler Volksmusikverein eine Auszeichnung für „besondere Verdienste um die Volksmusik in Tirol“.

Die besondere Art des Weisenblasens sowie die Tatsache, dass die Goinger Weisenbläser seit Anfang ihres Bestehens in der gleichen Besetzung spielen, alle fast gleich alt sind und aus dem gleichen Dorf stammen, nämlich dem Heimatort Going am Wilden Kaiser, haben sie zu einer der wohl einzigartigsten Gruppen in der alpenländischen Volksmusikszene werden lassen.